Was Führungsteams von Big-Wave-Surfer Alex Wippel lernen können
Wenn die Welle 30 Meter hoch ist, entscheidet nicht nur der Mut.
Stellen Sie sich eine Wasserwand vor, so hoch wie ein zehnstöckiges Haus, die vor der portugiesischen Küste auf Sie zurollt. Informationen gibt es nur unvollständig, die Zeit läuft, und ein Fehler lässt sich nicht mehr korrigieren. Wer in dieser Situation überlebt, hat selten nur Glück oder besonders viel Mut. Er hat vorher etwas getan, das im Rampenlicht kaum jemand sieht: ein Team aufgebaut, in dem jeder weiß, was er in welchem Moment zu tun hat.
Genau diese Erkenntnis bringt Alex Wippel von den größten Wellen der Welt auf die Bühne von Unternehmen.
Wer ist Alex Wippel?
Alex Wippel, 1974 in eine Surferfamilie geboren und überwiegend auf Maui aufgewachsen, surft seit Mitte der 1990er-Jahre als Profi die größten Wellen der Welt. 1994 war er der erste Europäer, der die legendäre Riesenwelle „Jaws“ auf Hawaii surfte. 2017 folgte Nazaré in Portugal, wo Wasserwände von bis zu 30 Metern an die Küste rollen: Als erster Österreicher surfte er die Welle an einem sogenannten XXL-Tag und gründete im selben Jahr ein internationales Big-Wave-Team, mit dem er Sicherheitsabläufe entwickelte und trainierte.
Das ist aber nur eine Hälfte seiner Geschichte. Parallel arbeitet Wippel seit dem Jahr 2000 in Leadership Development und Organisationsentwicklung, im öffentlichen Sektor ebenso wie in einem internationalen Technologiekonzern, wo er Leadership- und Talentprogramme für rund 1.000 Führungskräfte verantwortete. Er ist promovierter Betriebswirt, berät und coacht Führungskräfte auf allen Ebenen und vertiefte sein Wissen zur Rolle von KI an der Stanford University. Deshalb spricht er in seinen Keynotes die Sprache von Führungsteams und nicht nur die des Sports.
Wie nüchtern er mit dem Thema Angst umgeht, zeigt eine Antwort aus einem Interview mit dem Surfers Mag: „Angst ist mein Begleiter und ich möchte diesen Filter nie löschen.“ Für ihn ist Angst keine Schwäche, sondern ein Signal, das Kräfte mobilisiert, solange man lernt, mit ihr umzugehen und nicht in Panik abzurutschen. Auf seiner eigenen Website beschreibt er sich dagegen bewusst unspektakulär: „Ich bin ein gewöhnlicher Mensch mit einer außergewöhnlichen Leidenschaft.“
Worüber Alex Wippel auf der Bühne spricht
Wippels Themen drehen sich um eine Frage: Wie treffen Teams gute Entscheidungen, wenn die alten Regeln nicht mehr reichen?
- Entscheidungsqualität, wenn alte Standards nicht mehr reichen
Eine wahre Geschichte von Jaws auf Hawaii bis nach Nazaré zeigt, wie ein Team unvollständige Informationen bewertet, unter Zeitdruck handlungsfähig bleibt und erkennt, wann ein bewährter Standard verändert werden muss. Es geht ausdrücklich nicht um Motivation, sondern um ein klares Vorgehen: Priorität setzen, Annahmen testen, Standard verändern.
- AI-ready ist nicht decision-ready
Was Big-Wave-Surfen über Daten, Risiko und Entscheidungsqualität lehrt. Als das Tow-in-Surfen große Wellen zugänglich machte, war die Technik nie die Abkürzung: Fähigkeiten, Rollen und Verantwortung mussten genauso schnell mitwachsen. Wippel überträgt das auf KI im Unternehmen: Tempo ohne Reife erhöht das Risiko, und Teams müssen erst decision-ready werden.
Beide Keynotes dauern 60 Minuten. Die Nazaré-Keynote beginnt mit einem zehnminütigen Film, den Alex Wippel exklusiv bei Veranstaltungen zeigt, danach folgen Fragen und Gespräch, auf Wunsch als Fireside Chat. Sie ist auf Deutsch oder Englisch möglich, vor Ort oder online.
Wer tiefer einsteigen will, kann beide Themen mit einem halb- oder ganztägigen Workshop vertiefen, aufgebaut aus drei kombinierbaren Modulen: Leading Myself, Leading Others und Leading as a System.
Sie folgen einem Gedanken: Wer andere führen will, muss sich selbst führen können.
Die Teilnehmenden nehmen konkrete Arbeitsmittel mit, darunter eine Entscheidungs-Checkliste, ein Team-Kommunikationsprotokoll, eine Eskalationskarte und ein Debrief-Template.
Warum sich eine Buchung lohnt
Viele Keynotes mit Extremsportlern leben von spektakulären Bildern und einem Motivationsschub, der nach zwei Wochen verpufft. Alex Wippel liefert beides, die Bilder und die Geschichte, aber mit einem anderen Ziel: Das Publikum soll nicht beeindruckt, sondern handlungsfähiger nach Hause gehen.
Seine zentrale Einsicht aus Nazaré, dass nicht der Mut des Einzelnen entscheidet, sondern die Vorbereitung eines Teams mit geklärten Rollen, Abläufen und Verantwortung, lässt sich direkt auf Führungsteams, Veränderungsprozesse und den Einsatz von KI übertragen.
Für Unternehmen, die vor Entscheidungen stehen, bei denen Informationen fehlen, die Zeit knapp ist und Fehler teuer werden, ist er damit genau der richtige Impulsgeber. Er hält Keynotes und leitet Workshops für Führungskräfte in Europa, den USA und Asien, die Inhalte stimmt er mit dem Auftraggeber auf Branche und Zielgruppe ab.
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