Johanna Bath bei MSD Deutschland: Mit (Selbst-)Führung zu mehr Resilienz

Wie können wir in bewegten Zeiten unsere eigene Resilienz stärken und gleichzeitig ein Arbeitsumfeld schaffen, das auch unter Druck Stabilität bietet?
Dieser Frage widmete sich Prof. Johanna Bath bei einer Veranstaltung des Next Generation Network von MSD Deutschland in München.
Unter dem Titel „Gestärkt in bewegten Zeiten – mit (Selbst-)Führung zu mehr Resilienz“ zeigte Johanna Bath, wie Mitarbeitende und Führungskräfte besser mit Veränderungen, Belastungen und Unsicherheiten umgehen können. Dabei machte sie deutlich: Nicht alle Stressfaktoren lassen sich beeinflussen, wohl aber der persönliche Umgang damit.
Ein wichtiger Schwerpunkt ihrer Keynote war die Rolle der Selbstführung und der gemeinsamen Verantwortung im Team. Eine faire Verteilung der Arbeitslast, bewusste Erholungsphasen und eine Unternehmenskultur, die ständige Erreichbarkeit nicht als selbstverständlich betrachtet, tragen wesentlich zur Resilienz bei.
Auch das Thema Proximity Bias spielte eine Rolle. Gerade in hybriden Arbeitsmodellen ist es entscheidend, dass Mitarbeitende unabhängig von ihrer physischen Präsenz gleichermaßen wahrgenommen, gefördert und wertgeschätzt werden.
Und obwohl das Oktoberfest als Konkurrenzveranstaltung lockte, kamen die Gespräche bei MSD Deutschland keineswegs zu kurz. Im Gegenteil: Die Impulse von Johanna Bath sorgten für angeregte Diskussionen, persönliche Erfahrungen und viele spannende Fragen. Besonders schön war zu sehen, wie offen sich die Teilnehmenden austauschten und gemeinsam darüber nachdachten, was jede und jeder Einzelne zu einem resilienteren Arbeitsumfeld beitragen kann. Ein gelungener Austausch mit wertvollen Denkanstößen, die hoffentlich noch lange nachwirken.